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Gut zu wissen

Die Geschichte der Londoner Taxis

Londoner Taxis gehören ebenso zum Stadtbild wie rote Busse und die Schilder der Underground. Ihre Geschichte reicht bis zu den Mietkutschen des 17. Jahrhunderts zurück. Lange bevor es Motorfahrzeuge gab, brachten Kutscher Fahrgäste durch die Straßen der Hauptstadt. Aus den unterschiedlichen Kutschentypen und später den eigens gebauten Motorwagen entwickelte sich das vertraute Black Cab. Der Begriff „Cab“ erinnert dabei an die Kutschentradition, während „Taxi“ auf den Fahrpreisanzeiger verweist. Nicht nur die Form der Fahrzeuge, sondern auch die Ausbildung der Fahrer und die Regeln für die Personenbeförderung prägen diese Londoner Institution.

Bersey: ein früher elektrischer Londoner Wagen

Schon 1897 kamen elektrische Bersey-Taxis in London zum Einsatz. Walter Berseys Entwurf zeigt, dass der elektrische Antrieb in der Personenbeförderung keineswegs neu ist. Die schweren Batterien und die damals begrenzte Technik machten den Betrieb jedoch teuer: Pannen sowie die Kosten für Reifen und Batterien führten 1899 zur Einstellung des Unternehmens. Im frühen 20. Jahrhundert setzten sich stattdessen motorisierte Fahrzeuge mit anderen Antrieben durch. Hersteller und Karosseriebauer entwickelten zunehmend Wagen, die den besonderen Anforderungen des Londoner Taxigewerbes entsprachen. Dazu gehörten Platz für Fahrgäste und Gepäck, ein robuster Aufbau und die Möglichkeit, den Fahrpreis mit einem Taxameter zu erfassen.

Historischer elektrischer Bersey-Wagen

Der Austin FX3 und das klassische Black Cab

Ein wichtiger Schritt zum bekannten Erscheinungsbild war der Austin FX3 von 1948. Austin, Carbodies und der Händler Mann & Overton entwickelten ein Fahrzeug für den professionellen Taxibetrieb. Der Wagen bot einen hohen Fahrgastraum, eine Trennung zum Fahrer und Platz für Gepäck neben dem Fahrersitz. Seine robuste, zweckmäßige Form prägte die Nachkriegszeit. Die oft erzählte Geschichte vom Fahrgast, der seinen Zylinder nicht abnehmen sollte, gehört zur Folklore des Black Cab; sie ist keine verlässliche Erklärung einer heutigen gesetzlichen Bauvorschrift.

Austin FX3, Modell von 1948

Vom TX1 zur heutigen Fahrzeuggeneration

Der TX1 wurde 1997 vorgestellt und führte die vertraute Form mit zeitgemäßer Technik fort. Er ist heute Teil der Fahrzeuggeschichte, nicht die Beschreibung der gesamten aktuellen Flotte. Seit 2018 gehört auch der elektrisch angetriebene LEVC TX mit Reichweitenverlängerer zu London. Farbe und Werbung allein entscheiden nicht über den Status eines Fahrzeugs: Londoner Taxis werden von TfL lizenziert, ihre Fahrer müssen die anspruchsvolle Ortskundeprüfung „The Knowledge“ bestehen. Taxis dürfen Fahrgäste an Taxiständen und auf der Straße aufnehmen; ein privater Transfer muss dagegen vorab gebucht werden. Hinweise zur Planung finden Sie bei London Airport Transfer.

Londoner TX1 von 1997

Mit dem wachsenden Flugverkehr entstand zusätzlich Bedarf an vorab organisierten Transfers zu den Londoner Flughäfen. Dabei stehen ein vereinbarter Abholort, das passende Fahrzeug und die Planung nach Flug- oder Zugzeiten im Vordergrund. Einen privaten Flughafentransfer in London buchen können Sie bei London Airport Transfer. Teilen Sie bei der Anfrage mit, wie viele Personen und Gepäckstücke mitreisen und ob besondere Anforderungen bestehen. Fahrzeug, Treffpunkt und Preis werden für die konkrete Buchung bestätigt.